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 Henry Baskerville

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Henry

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BeitragThema: Henry Baskerville   So Aug 08, 2010 10:33 pm

Name: Baskerville

Vorname: Henry

Alter: 403 Jahre, vom Aussehen her könnte er noch mit achtzehn durchgehen.

Rasse: Dämon ( jaguarähnliche Raubkatze )

Herkunft: England

Familie: Henry hat einen Stammbaum, der bis ins Jahre dreihundert nach Christus zurückreicht. Seine Vorfahren bestanden aus Rittern, die sich einen Namen gemacht hatten, und schließlich einen Adelstitel erlangten. Als direkte Diener des Königs, manche, besonders talentierte sogar als dessen persönliche Leibgarde. Nun zu seinen lebenden Verwandten: Es gibt ein paar entfernt Verwandte, die noch denselben Namen tragen wie er, aber schon ziemlich weit vom selben Blut sind, wie er. Allerdings lebt noch seine Mutter, die ebenfalls eine Dämonin ist, die allerdings bereits siebenhundert Jahre zählt und deswegen, aus Gründen des Wissens, nur noch selten aus den Wäldern auftaucht, in denen sie lebt. Henrys Vater und seine Tante, sowie Großeltern sind bereits lange verstorben. Es gibt aber noch eine Schwester, die bei seiner Mutter lebt.

Gefährte: Henry hat in seinem langen Leben bereits sehr viel von der Welt gesehen, und auch in verschiedenen Familien gelebt – allerdings hat er niemals jemanden gefunden, der länger als ein Jahr mit ihm unterwegs sein konnte. Die dämonischen Züge, die immer wieder zum Vorschein kommen, lassen es schwer werden, jemanden zu finden, der damit klar kommt, dass Henry kein normaler Mensch ist. Außerdem leben die meisten Menschen nicht so lange, wie er es kann – und er würde wahrscheinlich nicht noch mehr Verluste vertragen. Deswegen bleibt er lieber allein.

Kampf: Henry ist ein begnadeter Fechter. Es gibt niemandem, der ihn mit Degen oder Rapier besiegen könnte. Auch Bogenschießen gehört zu seinen Talenten. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung mit Fechtwerkzeug spielt er mit seinen Gegnern eher, als dass er kämpft. Sollte er einen ebenso erfahrenen, oder einen sehr starken Gegner haben, wechselt er in die Dämonengestalt einer großen Raubkatze.

Fähigkeiten: Wie gesagt ist er ein sehr guter Fechter und kann allgemein mit Waffen sehr gut umgehen, solange sie nicht »neumodisch« sind. Er kann sich in eine Dämonenkatze verwandeln, mit variabler Größe. Seiner Dämonenfamilie wurde das Element »Licht« zugeordnet. Obwohl das nun sehr positiv klingt, ist die Lichtmagie nicht nur dazu da, Gutes zu tun. Zwar kann Henry Wunden heilen, indem er sich konzentriert und seine Kraft teilt, oder auch noch nicht allzu lange gestorbene zurück in ihren Körper führen, sollte die Seele noch in der Nähe »schweben« – aber er kann auch verheerenden Schaden anrichten. Das Licht der Sonne, aber vor allem das des Mondes geben ihm die Kraft, Feinde zu blenden und wie mit Feuer zu verbrennen. Allerdings ist das »Licht« ein sehr gerechtes Element, sodass es nie Ungerechtigkeiten zulassen würde.

Besonderheiten: Wie gesagt, Henry ist ein Dämon, der ein sehr, sehr, sehr hohes, ja sogar unvorstellbar hohes Alter erreichen kann und seine Form verändern kann, sowie das Licht als »Element« kontrollieren. Der Rest sollte wirklich aus der vorherigen Beschreibung hervorgegangen sein.

Aussehen: Henry besitzt ein jungenhaftes Gesicht mit weichen Zügen, und ausdruckslosen, dunkelblauen Augen. Seine Haare besitzen dieselbe Farbe, wie seine Augen. Vom Körperbau ist er eher schmal, aber nicht schmächtig oder hager. Er ist 1,83m groß, und hat somit eine normale Größe erreicht.
In seiner Dämonengestalt hat er ein weißes, strahlend helles Fell und klare, hellblaue Augen. Ein geschmeidiger Raubkatzenkörper, mit pinselartigen Ohren und einem langen Schweif nennt er sein Eigen. Die Größe ist variabel.

Geschichte:
»Was ... was bist du?«
Henry zuckte mit den Schultern und sah den Alten mit gleichgültiger Miene an. Die Frage hatte er sich selber schon zur Genüge gestellt. Sein Großvater hatte miterlebt, wie er sich in eine riesige, weiße Katze verwandelt hatte, deren Reißzähne einen Elefanten hätten zerfetzen können, und war dementsprechend verängstigt. Der Mann kauerte an einer Wand und wollte anscheinend noch ein wenig mehr zurückweichen, stieß jedoch auf den Widerstand des Gemäuers.
»Das kann ich dir nicht sagen...«, erwiderte Henry und setzte sich langsam neben seinen Großvater, der panisch schluckte, es jedoch nicht wagte, aufzuspringen, um wegzulaufen. Die Angst war allerdings unbegründet: Henry würde niemandem aus seiner Familie etwas antun.
»Wieso willst du es mir nicht sagen?!«, fauchte der alte Mann und seine Augen waren schreckensgeweitet. Henry seufzte leise. »Es liegt nicht daran, dass ich es dir nicht sagen WILL, sondern dass ich es dir nicht sagen KANN, Großvater.«
Der Mann machte eine hilflose Geste, als würde er Henry fortwischen wollen. Doch anstatt dass er wieder anfing zu schreien, fragte er leise: »Warum?«
»Weil ich es nicht weiß. Nur Mutter weiß es genau.«
Die hölzerne Tür wurde eingetreten. Sein Großvater hatte sie verriegelt, um ihn vom Eindringen zu hindern. Doch Henry war es nicht unmöglich, in ein Gebäude zu klettern, indem er den Weg durch das Fenster nahm. Selbst wenn das Fenster, wie in diesem Fall, im zweiten Stock lag.
Eisiges Schweigen breitete sich aus, als Henrys Vater in der Tür stand. In seinem Gesicht stand unverhohlener Zorn. »Henry«, sagte er nur leise und kam auf ihn zu. Der Sohn wusste, was kam und stand auf, um sich seiner Strafe zu stellen. Nicht, dass er wegen einer Strafe jemals aufhören würde, seine dämonischen Kräfte zu nutzen...
Sein Großvater nutzte die Chance, um sich aus dem Staub zu machen. Henry schenkte ihm nur ein müdes Lächeln. Doch schnell wandte er sich wieder seinem Vater zu, der ihn weiterhin nur wütend anstarrte. »Weißt du, was du getan hast? Dein Großvater ist ein ehrbarer Mann – war früher Leibgarde des Königs! Er wollte nicht sterben, mit dem Wissen, voller Panik vor seinem eigenen Enkel geflohen zu sein. Du hast seinen Ruf vernichtet, sollte diese... diese Farce an die Öffentlichkeit dringen!«
Henry erwiderte nur emotionslos: »Es war nicht meine Absicht auch nur irgendeinen Ruf zu verletzen, sei es der meines Großvaters, oder der deinige. Doch ist es meine Natur, all meine Kräfte einzusetzen, sollte ich in Bedrängnis geraten. Ein Degen hilft nicht immer.«
Sein Vater gab ihm eine Ohrfeige. Schmerzhaft pulsierte das Blut in Henrys Wange, doch er wagte es nicht, sich die schmerzende Stelle auch nur ansatzweise zu halten. Er gab keinen Laut von sich, zuckte nicht einmal. Es war auch nicht so, als wäre er es nicht bereits gewohnt.
»Du bist siebzehn Jahre alt – hast eine jahrelange Ausbildung im Fechten und Schwertkämpfen absolviert. Mit Vollendung des achtzehnten Lebensjahr solltest du in den Dienst des Königs eintreten. Du solltest in der Lage sein, dich mit einer Waffe zu verteidigen!« Sein Vater schüttelte fassungslos den Kopf und blaffte dann: »Du bist eine Schande für die Familie Baskerville!«
»Weil meine Mutter eine Dämonin ist?«, fragte Henry und sah seinen Vater ausdruckslos an. Natürlich lag es an seiner Mutter. Das Erstaunen in dem Gesicht seines Vaters war kaum zu übersehen. Es brachte Henry sogar zum lächeln. »Natürlich, weil meine Mutter eine Dämonin ist.«
»Geh«, flüsterte sein Vater und seine Fäusten zitterten, »geh und lass dich nicht mehr blicken. Ich will nichts mehr von dir hören! Dein Erbe, das du von den Baskervilles geschenkt bekommen hast – den guten Ruf: das alles nehme ich dir für die Frechheit, die du dir erlaubt hast. Und das nicht nur heute... nie hast du mich respektierst. Du bsit eine Schande.«
»Natürlich bin ich das. Ich büße für deine Fehler«, bemerkte Henry an und ging dann an seinem Vater vorbei. An diesem Tag verließ er seine Familie und verleugnete von nun an sein Erbe.


Henry wurde als einziges Kind des einzigen Sohnes eines langen Stammbaums von Adeligen geboren. Er erfuhr eine Ausbildung zum Ritter, sowie Unterricht in allmöglichen Bereichen. Er lernte Lesen, Schreiben, Rechnen, etc. ...
Dadurch, dass seine Mutter eine Dämonin war, hatte er Kräfte, von denen keiner zu träumen wagte – doch schien er gerade durch diese Kräfte eine große Bedrohnung. Das Erbe seiner Mutter sollte Henry stets ignorieren, wollte er weiterhin als Baskerville leben.
Doch die Neugierde war stark, und obwohl sein Vater es ihm verbat, testete Henry immer wieder, was das Dämonenblut in seinen Adern alles vollbringen konnte. Das handelte ihm viele Schläge und auch andere Strafen ein, wie zum Beispiel Tage im Kerker, ohne Licht und nur bei Wasser und Brot.
Mit siebzehn wurde Henry von seinem Vater verstoßen. Daraufhin wanderte Henry erst durch England, und dann durch ganz Europa, verdiente sein Geld als Kopfgeldjäger und Söldner. Seine Fechtkünste verbesserte er über die Jahre, bis er als ungeschlagener Meister in vielen Geschichten erwähnt wurde. Auch als Bogenschütze war er nicht zu unterschätzen. Schließlich hatte er Übung von vielen, vielen Jahren – auch dass er nicht alterte, seine Lebensuhr schien bei achtzehn stehen geblieben zu sein, half dabei ungemein – was ihn zu einem wahren Kämpfertalent machte. Erst, als neumodischere Waffen alltäglich wurden, verblasste die Erinnerung an Henry Baskerville, der 1607 geboren, aber anscheinend nie gestorben war.
Er passte sich immer der Zeit an, und suchte sich stets Orte, an denen er mehrere Jahre bleiben konnte, ohne aufzufallen. Schließlich konnte er sich von seinem Vermögen – über die Jahre kann man einiges sparen – einen Platz an der Rainschool erkaufen.

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